Spontan die Welt sehen.

Neben dem Kochen und dem umgestalten eines ganzen Hauses (was zugegebenermaßen nicht mehr ganz so viel Zeit einnimmt wie noch letztes Jahr beim Start des Blogs), reise ich unheimlich gerne. Dabei bin ich zugegebenermaßen niemand, der liebend gern tagelang sich irgendwelche Sehenswürdigkeiten anschaut. Nein – oder ja auch, aber ich liebe es wirklich in anderen Kulturen zu leben, einkaufen zu gehen, natürlich zu kochen und auch irgendwie die Seele baumeln zu lassen. Ich kann mich nie so gut entspannen wie in Frankreich am Atlantik, auf einem Campingplatz umringt von Pinien, einem guten Buch in der Hand und ein Glas Pastis auf dem Tisch. Ja das liebe ich.
Dieses Jahr begab ich mich aber auf eine sehr spontane Reise in ein mir bis dato absolut unbekanntes Land. Ich flog zusammen mit meinem Vater nach Serbien. Wir landeten in Belgrad und begaben uns anschließend auf eine Reise nach Novi Sad, der zweitgrößten Stadt Serbiens direkt an der Donau. Für mich selber überschlugen sich die Eindrücke (nicht auch deswegen, da ich aufgrund eines familiären Krankheitsfalls auf einer Donaukreuzfahrt die Reise dorthin antrat). Wirklich Vergleichbar waren die ersten Eindrücke nicht mit Deutschland. Vom Kosovo-Krieg, der noch nicht allzu lange her ist, sind die Dörfer teilweise noch sehr verlassen oder verfallen. Auch Novi Sad hat neben einem sehr prunkvollen und touristisch orientierten Stadtkern eine sehr graue und triste Vorstadt. Während des Krieges wurde Novi Sad bombardiert und viele wichtigen Einrichtungen sowie die Donaubrücken zerstört. Am schwierigsten gestaltet sich aber doch die Kommunikation in diesem Land. Da Serbisch zum einen in lateinisch aber auch in Kyrillisch geschrieben wird und auch das kyrillisch die vorgeschriebene Schreibweise in Staatsangelegenheiten ist, kommt man mit einem Wörterbuch nicht unbedingt weiter. Zumindest nicht wenn man keine Ahnung hat davon… Sehr erstaunt war ich auch bezüglich der Kosten für den Lebensunterhalt. Diese sind als Westeuropäer wirklich erstaunlich. Der Verdienst in Serbien liegt aber natürlich auch wesentlich unter dem in Deutschland. Wenn man an in die Schweiz fährt erlebt man, dass eine Fertigpizza aus dem Kühlregal schon auch mal seine 5,90€, im Vergleich zu Deutschland mit 2,90€, kosten kann. In Serbien geht dies dann schon in genau die gegengesetzte Richtung. Dort kostet eine Fertigpizza eher 1,00€. Dies verleitet einen aber überhaupt nicht dazu verschwenderisch zu sein – zumindest nicht meinen Vater und mich. Aber es regt zum nachdenken an…
Gerne möchte ich euch noch ein paar Bilder zeigen, die wir nach unseren täglichen Besuchen im Krankenhaus während unserer kleinen Stadterkundungen gemacht haben.

Die Donau beim Anflug auf Belgrad:
20140426_111407_wm[1]
Untergebracht waren wir in einem Hotel bei der Messe (Das Spiegelgebäude im Hintergrund) von Novi Sad. Man beachte die schlafenden Hunde im Vordergrund. Straßenhunde sind dort normal. Einzeln oder auch im Rudel streundern sie den ganzen Tag umher:
20140427_124738_wm[1]
Die nähere Umgebung im Bereich unserer Unterkunft:
20140426_144100_wm[1]
Überall gibt es kleine Hütten in denen man „Fastfood“, Getränke, Zigaretten und zeitungen kaufen kann:
20140426_194446_wm[1]
Hungern mussten wir auf keinen Fall. Zu essen fanden wir entweder an den kleinen Hütten etwas oder bei den überaus leckeren Bäckereien, die teilkweise sogar 24h offen haben:

 

Blog_Essen
Aufgrund der unzählöigen Klimaanlagen an den Gebäuden gehen wir davon aus, dass es im Sommer doch richtig heiß werden wird. Auch wir hatten schon Temperaturen um die 24°C.
20140428_174825_wm[1]

Die Donau und die Festung Petrovaradin:
20140428_175959_wm[1]
Novi Sad auf Kyrillisch:
20140428_180211_wm[1]
Die Marienkirche im Stadtkern von Novi Sad:
20140428_192336_wm[1]
Der Flughafen von Belgrad. Größer als der Stuttgarter Flughafen ist er aber nicht ;)20140430_152328_wm[1]
Mir fallen auch immer mehr Dinge ein, die ich hier noch berichten könnte, aber man weiß ja gar nicht wo man anfangen und aufhören soll. Bei Fragen schreibt doch einfach.

In diesem Sinne – ich wünsch euch was =)

Weitere Schritte nach vorne

Nach sehr langer Blogabstinenz melde ich mich zurück und freue mich euch wieder neues vom Bau und meinem Küchenleben zu berichten. Naja gut – eigentlich ist es ja jetzt gar kein Bau mehr. Es ist wohnlich. Schon so wohnlich, dass es fast schon komisch ist. Aber hey… das war das Ziel, das wir erreichen wollten. Na nun aber zu dem was wir getan haben:
Eine Sache, dir wir nicht fertig gemacht hatten war der Eingangsflur. Zum Fließen langte uns die Zeit vor dem Einzug einfach nicht mehr. Hier war die Fertigstellung des Badezimmers irgendwie wichtiger. (Ja auf diesem Weg einen lieben Gruß an unsere Arbeitskollegen – ja das so ohne Dusche wollten wir euch dann doch ersparen. ;)) So haben wir das letzte Wochenende dazu genutzt den Flur zu gestalten. Die Decke wurde noch gestrichen und Fließen wurden gelegt.

20131111_225546_wm

Den Samstag verbrachten wir bei einen sehr beliebten schwedischen Einrichtungshaus und stöberten nach allem was nach Lampen, Garderoben, Spiegeln und Teppichen aussah. Wir ergänzten dann einfach unsere „alte“ Garderobe:

20131117_164200_wm    20131117_164136_wm

Zudem wurden riesige Lampenschirme für das Wohnzimmer gekauft. Hier sind nun Farbige LEDs eingebaut und dienen als „Ambientelicht“ zum Bespiel beim Fernseh schauen.

20131111_225627_wm

Was natürlich auch nicht fehlen darf sind Vorhänge. Wobei wir hier sehr dezent unterwegs sind. Im Schlafzimmer wurden die Vorhänge, die wir schon in der Wohnung hatten wieder montiert. Für das Ankleidezimmer sowie Ess- und Wohnzimmer haben wir aber neue gekauft. Naja  sagen wirs so… in der Wohnung hatten wir gar keine ;).

20131111_225608_wm

So und nun zum Schluss noch eine wunderbare Angelegenheit. Nachdem wir uns ein bisschen den Kopf zerbrochen haben und zu der Erkenntnis kamen, dass es doch unlogisch ist, das der Backofen nicht geht, haben wir Nachforschungen betrieben. Und HEY… Fehler gefunden und Backofen endlich in Betrieb. =) Nun kann dem Backen nichts mehr im Wege stehen.

20131111_225734_wm

In diesem Sinne – ich wünsch euch was. =)

Da und aufgebaut

Jaaaaaaaaaa… sie ist aufgebaut. Die Küche! Unglaublich wie es jetzt aussieht wenn man überlegt wie es noch vor 6 Wochen aussah. Heute waren die Monteure da und haben den Tag über alles zusammen gebaut. Ein paar Kleinigkeiten fehlen jetzt noch und leider hat die Spühle eine Macke. Das werden wir bzw. hat der Bauherr schon reklamiert. Beim Transport ist leider auch die Glasscheibe, die als Spritzschutz am Herd dient, kaputt gegangen. Hier wird auch noch eine Neue geliefert. Aber prinzipiell:
*hüpf* *spring* *kreisch* *freu*
image

image

Die Jungs haben parallel zu uns Mädels, die gestrichen haben, die Deckenkonstruktion im Bad – ich glaub – vollendet.

image

image

Gestrichen haben wir übrigens das Ess- und Wohnzimmer. Das heißt im EG sind wir bis auf den Eingangsflur und das Bad fertig mit streichen.

image

Natürlichen dürfen die Arbeiten wie das Lackieren des Schrankes und das Pimpen von den Leuchten für den Außenbereich nicht unerwähnt bleiben. :)
Zudem habe ich heute mal auf dem Blog weiter gebastelt und den Bereich „Über uns“ erstellt.

In diesem Sinne: genießt euren Abend. =)

Heute wurde geschlumpft

Es ist Tag 0. Und am Tag 0 wurde die KÜCHE geliefert. Bisher ist sie nur rein gestellt und die Geräte + Arbeitsplatte liegen noch im Flur und Esszimmer ABER hey… sie ist da.

image

image

Ich bin so sehr gespannt, wie es aussehen wird, wenn sie komplett aufgebaut ist. Wir wussten ja aufgrund der Grundfläche, dass der Platz in der Küche sehr begrenzt sein wird. Aber ich muss sagen, dass es mir bissher gröser erscheint als ich es mir vorgestellt habe.
Zudem wurde heute im Bad weiter gearbeitet. Die Unterkonstruktion für die Decke wurde heute begonnen. Latten zusägen und lackieren. Wer jetzt denkt „Unterkonstruktion und lackieren – sieht man doch eh nicht“ darf gerne dem Bauherren hier ein Kommentar hinterlassen. =) Irgendwas mit sichtbar und Schattenkannte ist die Erklärung.

image

Außerdem wurden die Bereiche in denen die Badewanne und Duschwanne stehen mit Schlumpffarbe eingepinselt. In Wirklichkeit ist es ein Grund, der verhindern soll, dass Wasser in die Wände dringt. Aber es war sooo schlumpfig. =)

image

image

Auch auf diesem Wege ein „Danke“ an Bauherrpapa, der immernoch fleißig – mit Unterstützung – schleift und lackiert.

Würstlegulasch für 16 Hände

Trotz unseres ersten Arbeitstages wurde auch auf der Baustelle wieder Vollgas gegeben. Da ich mich um die Verpflegung gekümmert habe, wurde durch mich nicht wirklich viel umgesetzt. Die anderen 14 Hände waren aber sooo fleißig. Hier könnt ihr sehen was heute geschafft wurde.
1. Verputzt
Ja auch heute wurde wieder „schön“ gemacht. Die alte Toilettentür wurde ja bereits vor paar Wochen mit Mörtel verputzt. Heute wurde dann mit Gibs die Oberfläche glatt gestrichen.

image

2. Schleifen
Wir hatten schon von Anfang an überlegt, dass wir das Treppenhaus abschleifen wollen. Heute wurde damit begonnen.

image

image

3. Verkabeln
Ja auch das ist immernoch Thema. =)
Im „Katzengang“ werden Lichter angebracht damit da in Zukunft auch was gesehen werden kann. Bisher sieht man noch nichts und somit hab ich leider auch kein Bild.

Vom Wochenende steht aber noch ein kleiner Bericht aus. Neben den Tätigkeiten, die ich euch gestern alle berichtet habe, wurde die eine Wand im Treppenhaus vom Putz befreit. Aber von Anfgang: Eigentlich wollten wir den Putz im Treppenhaus nicht erneuern, da er prinzipiell noch gut war und es auch ein großer Aufwand bedeuten würde (Gerüst usw.) um ihn neu zu gestalten. Wie ihr aber mitbekommen habt entstand ja im Flur das „Guggloch“ zwischen Ankleidezimmer und Gang. Somit war auch der Putz hier zerstört. Um den Aufwand dennoch etwas gering zu halten, haben wir nur diese entsprechende Wand vom Putz befreit. Sie wird erneuert und da dies natürlich nicht genau so wieder hergestellt werden kann haben wir uns entschlossen diese  Teil einfach farbig zu machen. Somit gibt es einen Grund warum es zukünftig anders aussieht. ;)

image

Weiter gehts!

Heute mit: Verputzen alias schmoddern, Satellitenschüssel und – lasst mich überlegen – ach ja verputzen :)

Heute wurde, nach dem das Satkabel gezogen war die alte Satellitenschüssel durch eine Neue ersetzt. Auf dem Bild ist die alte schon ab und die neue noch nicht wieder drauf. Hab ich vergessen zu fotografieren. Gibts dann morgen. ;)

image

Durch sechs weitere Hände wurde verputzt.
Ecken wurden gebastelt…

image

image

… Rohre versteckt…

image

…und das „Guggfenster“ verschönert:

image

Aktuell gibt es auch mal Bilder aus dem Garten mit der Meldung, dass es nicht mehr so lange dauert, bis die Mirabellen und die Pflaumen gut sind. :)

image

image

Sommer, Sonne, Urlaub, Baustelle

Jetzt haben wir seit acht Tagen Sommerulaub und haben diesen ja überwiegend auf der Baustelle verbracht. Bis Sonntag wurde geackert.Wie die wilden von morgens bis abends. Und das ist dabei rum gekommen:
– die „fast“ letzten Schlitze wurden mit Kabeln bestückt

image

– Schlitze im gesamten OG wurden veputzt

image

– der Schaltschrank wurde soweit fertig gestellt, dass die EnBW kucken komme  kann

image

– und die Wasserversorgung wurde erweitert (s. die weißen Leitungen)

image

Zudem wude durch family-Unterstützung der Rasen gemäht und andere Gartenarbeiten übernommen:

image

Auch ich habe den ersten Nachmittag mit Gartenarbeit verbracht. =)
So wurden Büsche, Bäumchen und Blumen zurück geschnitten.

image

Daneben wurde dann auch noch die Haustür und das Badezimmerfenster bestellt. Die Tür wird wie im Bild zu sehen, bekommt aber noch ein Seitenteil aus Glas.

image

Jetzt haben wir zwei Tage Urlaub gemacht widurch es von der Baustelle nichts neues gibt. Die zwei Tage bestanden aus See, Freizeit- und Tierpark. Schön wars und auch für uns und unser Helferteam nötig.

image

An dieser Stelle muss ich doch dann mal wieder ein DANKE an alle, die mit uns ihre Freizeit auf dem Bau verbringen los werden. =)